Kaltes Wetter verursacht Muskelkrämpfe.

Wenn Sie in letzter Zeit Schmerzen im Beckenbodenbereich verspüren, könnte dies an der kalten Witterung liegen.

Während die Sommerhitze die Muskeln entspannt, führt die Winterkälte zu verstärkten Kontraktionen. Besonders betroffen von diesen Kontraktionen ist die obere Rückenmuskulatur, die gemeinhin als Hexenschuss bekannt ist. Professor Dr. Mehmet Binnet erklärt, dass diese Muskeln bei Kälte an Elastizität verlieren und versteifen können, wodurch Bewegungen dieser und der umliegenden Muskeln äußerst schmerzhaft werden. Er empfiehlt, diese Schmerzen durch besseren Schutz der Muskeln in den Wintermonaten zu vermeiden.

ES SETZT SICH AN BÜROANGESTELLTE.

Fibromyalgie, medizinisch auch als Muskelkrämpfe bekannt, kann im Rücken, im Nacken oder häufiger in anderen Körperregionen auftreten. Muskelkrämpfe kommen bei Büroangestellten aufgrund langen Sitzens häufig vor, unabhängig von Alter und Geschlecht. Auch Menschen mit Überbeanspruchung oder Fehlbelastung der Muskulatur und einer schlechten Sitzhaltung sind gefährdet.

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Professor Dr. Mehmet Binnet erklärt, dass einige einfache Dehnübungen am Morgen Muskelkrämpfen vorbeugen können. Dehnübungen für die Beine verlängern die Muskulatur und erleichtern so die Anpassung an Bewegungen. Ebenso hilfreich sind Dehnübungen, bei denen man beide Schulterblätter nach hinten zieht. Schon fünf Wiederholungen dieser Übung für jeweils 30 Sekunden am Morgen wirken effektiv gegen Muskelkrämpfe. Sie können diese Übung tagsüber alle zwei Stunden im Sitzen wiederholen, indem Sie sich leicht aufrichten und die Schulterblätter erneut nach hinten ziehen.

WIE WIRD EINE MUSKELSPINALGRIPPE DIAGNOSTIZIERT?

Bei der Diagnose von Muskelkrämpfen sind die Beschwerden des Patienten ein wichtiger Indikator. Eine klinische Untersuchung erleichtert die Diagnose zusätzlich. Professor Dr. Mehmet Binnet erklärt, was bei der Diagnose von Muskelkrämpfen getan werden kann: „Die Anwendung von Wärme auf die schmerzenden Bereiche zielt darauf ab, die verspannten Muskeln zu lockern. Muskelrelaxantien und Schmerzmittel tragen zur Linderung der Symptome bei. Darüber hinaus kann manuelle Therapie (physiotherapeutische Behandlung mit den Händen) die Muskelsteifheit verringern.“

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